Was ist der Spread?
Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kaufkurs (Ask) und dem Verkaufskurs (Bid) eines Handelsinstruments. Du kaufst immer zum etwas höheren Ask und verkaufst zum etwas niedrigeren Bid. Diese Lücke ist ein direkter Kostenfaktor: Jeder Trade startet deshalb mit einem kleinen Minus in Höhe des Spreads. Wie funktioniert der Spread? Für jedes Instrument gibt es zwei Preise gleichzeitig. Der Bid ist der Preis, zu dem der Markt dir etwas abkauft. Der Ask ist der Preis, zu dem der Markt dir etwas
Der Spread ist die Differenz zwischen dem Kaufkurs (Ask) und dem Verkaufskurs (Bid) eines Handelsinstruments. Du kaufst immer zum etwas höheren Ask und verkaufst zum etwas niedrigeren Bid. Diese Lücke ist ein direkter Kostenfaktor: Jeder Trade startet deshalb mit einem kleinen Minus in Höhe des Spreads.

Wie funktioniert der Spread?
Für jedes Instrument gibt es zwei Preise gleichzeitig. Der Bid ist der Preis, zu dem der Markt dir etwas abkauft. Der Ask ist der Preis, zu dem der Markt dir etwas verkauft. Der Broker oder Market Maker stellt beide Kurse und verdient an der Differenz mit.
Ein einfaches Beispiel beim Währungspaar EUR/USD:
- Bid: 1,08500
- Ask: 1,08510
- Spread: 0,00010, also 1 Pip
Handelst du einen Standard-Lot (100.000 Einheiten), entspricht 1 Pip bei EUR/USD etwa 10 US-Dollar. Der Spread kostet dich in diesem Fall also rund 10 US-Dollar pro Trade, noch bevor sich der Kurs überhaupt bewegt hat.
Fester oder variabler Spread?
- Fester Spread: Bleibt unabhängig von der Marktlage gleich. Das macht die Kosten gut planbar, ist im Schnitt aber oft etwas teurer.
- Variabler Spread: Passt sich an Angebot und Nachfrage an. In ruhigen, liquiden Phasen ist er sehr eng, bei Nachrichten oder wenig Handel kann er deutlich breiter werden.
- Raw Spread mit Kommission: Viele ECN- und STP-Broker geben den Marktspread fast ohne Aufschlag weiter und berechnen stattdessen eine feste Kommission pro Lot. Für aktive Trader ist dieses Modell häufig günstiger.
Wovon hängt die Höhe des Spreads ab?
- Liquidität: Stark gehandelte Märkte wie EUR/USD oder der S&P 500 haben enge Spreads, exotische Währungspaare oder kleine Altcoins deutlich weitere.
- Volatilität: Bei wichtigen Wirtschaftsdaten oder Zinsentscheiden weiten sich Spreads oft sprunghaft aus.
- Handelszeit: Zur Überschneidung von London und New York sind Spreads meist am engsten, in der Nacht oder rund um den Tageswechsel am breitesten.
- Broker-Modell: Ob Market Maker oder ECN/STP beeinflusst, wie der Spread zustande kommt und wie hoch der Aufschlag ist.
Warum ist der Spread für dich so wichtig?
Der Spread fällt bei jedem einzelnen Trade an. Wer viel und kurzfristig handelt, zum Beispiel als Scalper oder Daytrader, zahlt ihn sehr oft. Schon ein halber Pip Unterschied kann sich über hunderte Trades zu einem spürbaren Betrag summieren und entscheidet mit darüber, ob eine Strategie am Ende profitabel ist. Achte deshalb nicht nur auf den beworbenen Mindestspread, sondern auf den durchschnittlichen Spread zu deinen Handelszeiten.
Fazit
Der Spread wirkt unscheinbar, ist aber einer der größten Kostenblöcke im Trading, besonders wenn du häufig handelst. Wenn du deine Tradingkosten senken willst, dann finde in unserem Brokervergleich einen Broker mit engen Spreads und fairen Gebühren.