Wie wir Anbieter bewerten
Jede Note entsteht aus erfassten Merkmalen, einer festen Gewichtung und einer redaktionellen Einschätzung. Diese Seite legt das Verfahren und die Gewichte offen — für alle Anbieter eines Typs gelten dieselben.
- Stand:
Kurzfassung
- Skala
- 0 bis 10, intern mit zwei Nachkommastellen.
- Zusammensetzung
- 75 % objektive Daten, 25 % redaktionelle Note.Einzige Ausnahme: Bei Trading-Journals gilt 70 zu 30.
- Kategorien je Anbietertyp
- Vier, mit typabhängigem Gewicht.
- Mindestabdeckung
- 80 %.Ist weniger erfasst, weisen wir keine Endnote aus.
- Gleichbehandlung
- Innerhalb eines Anbietertyps gilt für jeden Anbieter dieselbe Gewichtung.
Die vier Schritte zur Note
- Jedes erfasste Merkmal bekommt Punkte von 0 bis 10.
- Die Merkmale einer Kategorie werden nach ihrem Gewicht zu einer Kategorienote verrechnet.
- Die vier Kategorienoten ergeben nach ihrem Gewicht die objektive Note.
- Objektive Note und redaktionelle Note ergeben im Verhältnis 75 zu 25 die Endnote — bei Trading-Journals im Verhältnis 70 zu 30.
In der Anbieterliste und auf den Detailseiten siehst du die Endnote auf einer Skala bis 10. Die Sterne bilden dieselbe Note auf fünf Sterne ab — sie sind keine zweite Bewertung.
Wie ein einzelnes Merkmal zu Punkten wird
Es gibt drei Punktelogiken. Welche gilt, hängt von der Art des Merkmals ab und ist je Merkmal festgelegt.
- Zahlenwerte
- Linear zwischen einem Best- und einem Schlechtwert.Beispiel Spread: Je niedriger, desto mehr Punkte. Werte jenseits des Bestwerts bleiben bei 10, jenseits des Schlechtwerts bei 0.
- Ja-Nein-Merkmale
- Ja gibt 10 Punkte, Nein 0.Erfasst ein Merkmal einen Nachteil — etwa zusätzliche Auszahlungsbeschränkungen —, dreht sich die Skala um.
- Stufenskalen
- Sehr gut 10 · Gut 8 · Befriedigend 6 · Ausreichend 4 · Mangelhaft 2.Für Merkmale, die sich nicht in einer Zahl ausdrücken lassen, etwa die Qualität des Handelsangebots.
- Infofelder
- Keine Punkte.Angaben, die wir zeigen, aber nicht bewerten — etwa die Anzahl handelbarer Aktien.
Gebühren, die sich erst aus mehreren Angaben ergeben, rechnen wir auf eine Referenzordergröße von 1.000 Euro um. So lassen sich Modelle mit Festpreis, Prozentsatz und Mindestgebühr überhaupt vergleichen.
Von den Merkmalen zur Kategorienote
Innerhalb einer Kategorie hat jedes Merkmal ein eigenes Gewicht; die Gewichte einer Kategorie ergeben zusammen 100 Prozent. Die Kategorienote ist der gewichtete Schnitt über die Merkmale, für die ein Wert vorliegt.
Ein nicht erfasstes Merkmal zieht die Note also nicht nach unten. Es senkt die Abdeckung — und die weisen wir getrennt aus.
Die Gewichte je Anbietertyp
Jeder Anbietertyp hat vier Kategorien mit eigenem Gewicht. Bei Prop-Firmen wiegen Trading-Regeln und Funding-Konditionen schwerer als der Service; bei Chart-Tools ist die Analysefähigkeit der Kern.
- Broker
- Angebot 25 % · Plattform 25 % · Sicherheit 25 % · Kosten 25 %67 bewertete Merkmale: 31 · 12 · 17 · 7.
- Krypto-Börsen
- Angebot 25 % · Plattform 25 % · Sicherheit 25 % · Kosten 25 %66 bewertete Merkmale: 32 · 12 · 15 · 7.
- Prop-Trading-Firmen
- Trading 30 % · Funding 30 % · Plattform 20 % · Service 20 %28 bewertete Merkmale: 7 · 7 · 5 · 9.
- Trading-Journals
- Analyse 40 % · Dokumentation 30 % · Plattform 15 % · Kosten 15 %26 bewertete Merkmale: 11 · 5 · 7 · 3. Hier zählt die redaktionelle Note 30 % statt 25 %.
- Chartanalyse-Tools
- Analyse 35 % · Plattform 25 % · Benutzerfreundlichkeit 20 % · Kosten 20 %28 bewertete Merkmale: 12 · 6 · 7 · 3. Ein eigener Vergleich auf der Seite folgt; die Gewichtung steht bereits fest.
Die redaktionelle Note
Ein Viertel der Endnote — bei Trading-Journals 30 Prozent — ist eine redaktionelle Note von 0 bis 10. Sie bildet ab, was sich schlecht in Einzelmerkmale zerlegen lässt: wie ein Anbieter im Alltag wirkt, wie verlässlich er kommuniziert, wie er mit Problemfällen umgeht.
Zu jeder redaktionellen Note gehört eine Begründung, die wir am Anbieter ausweisen. Sie ist der subjektive Teil des Modells — und er ist als solcher gekennzeichnet.
Abdeckung und wann es keine Note gibt
Die Abdeckung sagt, wie viel des Merkmalsgewichts tatsächlich erfasst ist. Liegt sie unter 80 Prozent, weisen wir für diesen Anbieter keine Endnote aus, sondern zeigen die vorhandenen Werte ohne Gesamturteil.
Ein nicht erfasstes Merkmal ist außerdem nie ein „Nein“. Was wir nicht wissen, steht als fehlende Angabe da — nicht als negative Eigenschaft.
Was das Modell nicht leistet
- Eine Note ist eine Momentaufnahme. Ändern sich Konditionen, ändert sich die Note bei der nächsten Erhebung.
- Eine Note vergleicht Anbieter innerhalb eines Typs. Eine 8,4 bei einer Prop-Firma und eine 8,4 bei einem Broker sagen nicht dasselbe.
- Das Modell kennt keine Provisionen. In der Datenbank, aus der die Noten entstehen, gibt es kein Feld dafür.
- Eine gute Note ist keine Empfehlung, bei diesem Anbieter zu handeln.
Wenn wir die Gewichtung ändern, ändert sich das Datum über dieser Seite mit. Was hier steht, ist der Stand, nach dem die aktuell sichtbaren Noten berechnet sind.