Was sind Evaluation und Challenge-Phasen?
Die Evaluation, auch Challenge genannt, ist die Prüfungsphase, die du bei einer Prop Firm bestehen musst, bevor du mit dem Kapital des Unternehmens handeln darfst. Du tradest dabei auf einem Demokonto und musst ein festgelegtes Gewinnziel erreichen, ohne bestimmte Verlustgrenzen zu verletzen. Bestehst du alle Phasen, bekommst du ein Funded Account und wirst am Gewinn beteiligt. Wie läuft eine Prop Firm Challenge ab? Die meisten Prop Firms setzen auf ein Stufenmodell. Der klassische Ablauf sie
Die Evaluation, auch Challenge genannt, ist die Prüfungsphase, die du bei einer Prop Firm bestehen musst, bevor du mit dem Kapital des Unternehmens handeln darfst. Du tradest dabei auf einem Demokonto und musst ein festgelegtes Gewinnziel erreichen, ohne bestimmte Verlustgrenzen zu verletzen. Bestehst du alle Phasen, bekommst du ein Funded Account und wirst am Gewinn beteiligt.

Wie läuft eine Prop Firm Challenge ab?
Die meisten Prop Firms setzen auf ein Stufenmodell. Der klassische Ablauf sieht so aus:
- Phase 1 (Challenge): Du musst ein Gewinnziel erreichen, bei vielen Forex Prop Firms häufig rund 8 bis 10 Prozent der Kontogröße.
- Phase 2 (Verification): Hier bestätigst du, dass dein Ergebnis kein Zufall war. Das Gewinnziel ist meist niedriger, oft um die 5 Prozent.
- Funded Account: Du handelst nun ein Konto der Prop Firm und erhältst einen Anteil am Gewinn, den sogenannten Profit Split.
Neben diesem 2-Step-Modell gibt es auch 1-Step Challenges mit nur einer Prüfungsphase. Gerade Futures Prop Firms arbeiten oft mit einer einzigen Evaluation. Manche Anbieter bieten zusätzlich Instant Funding an, bei dem du ohne Prüfung direkt startest, dafür aber meist strengere Regeln und höhere Gebühren in Kauf nimmst.
Welche Regeln gelten während der Evaluation?
Die genauen Werte unterscheiden sich je nach Anbieter. Diese Regeln findest du aber fast überall:
- Gewinnziel: Der Prozentsatz, den du erreichen musst, um die Phase zu bestehen
- Daily Loss Limit: Der maximale Verlust, den du an einem einzelnen Tag machen darfst
- Maximaler Drawdown: Die Gesamtverlustgrenze, statisch oder als Trailing Drawdown
- Mindesthandelstage: Eine Anzahl an Tagen, an denen du mindestens einen Trade platzieren musst
- Consistency Rule: Bei einigen Anbietern darf ein einzelner Tag nicht zu viel vom Gesamtgewinn ausmachen
Verletzt du eine dieser Regeln, ist die Challenge in der Regel sofort verloren. Meist kannst du dann gegen eine erneute Gebühr neu starten.
Was kostet eine Challenge?
Für die Teilnahme zahlst du eine einmalige Gebühr, deren Höhe von der Kontogröße abhängt. Viele Prop Firms erstatten diese Gebühr mit der ersten Auszahlung zurück, sobald du funded bist. Ein Blick in die Bedingungen lohnt sich trotzdem, denn Rückerstattung, Reset-Preise und Rabatte unterscheiden sich stark.
Warum gibt es überhaupt Challenge-Phasen?
Die Prop Firm will sicherstellen, dass du mit Risiko umgehen kannst, bevor sie dir echtes Kapital anvertraut. Die Evaluation testet deshalb weniger, wie viel du verdienen kannst, sondern vor allem, ob du diszipliniert innerhalb fester Verlustgrenzen tradest. Wer die Challenge wie einen Sprint angeht, scheitert meist am Drawdown. Wer sie wie ein normales Risikomanagement behandelt, hat deutlich bessere Chancen.
Fazit
Gewinnziel, Drawdown-Art, Mindesthandelstage und Gebühr entscheiden darüber, wie realistisch du eine Challenge bestehen kannst, und genau hier unterscheiden sich die Anbieter enorm. Wenn du die Challenge finden willst, die zu deinem Tradingstil passt, dann vergleiche die Regeln der Anbieter in unserem Prop Trading Vergleich.